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Geld
Anmerkung: In 12 Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist seit 1. Januar 1999 der Euro die offizielle Währung. Euro-Scheine und Münzen sind seit dem 1. Januar 2002 im Umlauf.
Währung: 1 Euro = 100 Cents.
Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code).
Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 150, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.
Kreditkarten: American Express, Diners Club, Eurocard, MasterCard und Visa werden fast überall akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
EC-Karte/Sparcard:Mit EC-Karte und Pin-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der EC-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und Pin-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden. Weitere Einzelheiten von allen Postbankfilialen.
Wirtschaftsprofil
WIRTSCHAFT: Spanien ist ein wichtiges Industrieland mit bedeutender Landwirtschaft. Unter den Industrienationen nimmt Spanien mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 559 Mrd. Euro (1999) den 10. Rang ein. Die spanische Wirtschaft verzeichnet seit Jahren mit die höchsten Wachstumsraten in Europa (2000: 4,0%). Die Arbeitslosenquote ist mit 13,6% (2000) die höchste in der Europäischen Union, was vor allem auf die umfassenden Rationalisierungsmaßnahmen im Industriesektor zurückzuführen ist. 2000 lag die Inflationsrate bei 1,5%. Das Staatsdefizit wurde 2000 gegenüber 1995 auf 0,3% des BIP zurückgeführt. Die wichtigsten Agrarerzeugnisse sind Getreide, Gemüse, Zitrusfrüchte, Olivenöl und Wein. Die nahrungsmittelverarbeitende Industrie expandiert weiterhin rasch. Die Fischereiflotte, einst eine der größten der Welt, ist heute wesentlich kleiner, jedoch nach wie vor von großer Bedeutung. In der Industrie hat der rasche Zuwachs der Bereiche chemische Industrie, Automobilherstellung, Elektronik, Informationstechnologie und Industriedesign die älteren, rückläufigen Industriezweige abgelöst. Spanien ist weltweit der fünftgrößte Kfz-Erzeuger, in Europa nimmt es knapp hinter Frankreich den dritten Platz ein. Der Fremdenverkehr ist ebenfalls eine wichtige Erwerbsquelle. Nach Frankreich und den USA ist Spanien das drittbeliebteste Reiseziel weltweit. 2000 hatte die Tourismusindustrie mit 48 Millionen Auslandsgästen und Einnahmen in Höhe von 28,7 Mrd. Euro einen neuen Rekord zu verzeichnen. Die meisten Besucher kommen aus Frankreich und Portugal, gefolgt von Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden. Die EU-Partnerländer sind die größten Handelspartner Spaniens, in erster Linie Frankreich und Deutschland.
GESCHÄFTSVERKEHR: Spanischkenntnisse sind von Vorteil, obwohl spanische Geschäftspartner oft Englisch sprechen. |
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