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Huelva und der Nationalpark Donana

Huelva, eine Stadt mit dem Flair eines Fischerdorfs, liegt an der Costa de la Luz, welche ihren Namen wegen des Lichts, der strahlenden Helligkeit, das der Atlantik wie ein Spiegel reflektiert, erhält. Mit seinen 141 000 Einwohnern beeindruckt Huelva durch seine Beschaulichkeit. Viel Geschichte hat die Stadt zu bieten, die Phönizier nannten Huelva "Onuba", die Araber später "Guelbah", und auch Christopher Columbus stattete diesem Fleck der Erde einen Besuch ab. Von dieser Küste aus segelte er los, um Amerika zu entdecken.

Um sich einen herrlichen Ausblick über die Mündungsbucht und das Marschland des Flusses Odiel zu gönnen, spaziert man zum weißen Heiligtum der Virgen de la Cinta, welche außerdem die Schutzpatronin der Stadt ist. Am Hafen sollte man sich die palmengesäumte Promenade Paseo de las Palmeras nicht entgehen lassen. Neben diesen zwei schönen Winkeln der Stadt gibt es noch einige Monumente zu betrachten, die in ganz Huelva verteilt sind. Eine Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert, welche einst ein Kloster war, weist ein bemerkenswertes Portal auf. Aber auch die Kirche San Pedro, welche im barocken Stil auf den Fundamenten einer Moschee erbaut wurde, ist sehenswert. Ebenfalls die Kirche Concepción aus dem 16. Jahrhundert, die nach dem Erdbeben von Lissabon wiederaufgebaut wurde, beeindruckt den Besucher.

Donana_Nationalpark
Landschaft im Nationalpark Donana. Foto: Tourspain

Die Provinz Huelva hat noch weitere Seiten zu bieten. Naturinteressierte können den Nationalpark von Donana erkunden, Ausflüge in eins der drei Naturreservate, Isla de En medio, Laguna El Portil und Marisma de El Burro, unternehmen oder sich eins der acht Naturgebiete und den Naturpark Sierra de Aracena y Picos de Aroche anschauen. Diese Naturgebiete nehmen insgesamt eine Fläche von 210 Hektar ein und belohnen mit einer vielfältigen Fauna und Flora.

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Der Strand von Matalascanas in der Provinz Huelva. Foto: Tourspain

Der Nationalpark gehört zum UNESCO Umweltschutzgebiet und Kulturgut der Menschheit. Hier findet man ein weitverzweigtes Wassersystem, das durch kleine Bäche, Sumpfland und einen 30 Kilometer langen Küstenstreifen gebildet wird. Es gibt Strände, Wanderdünen und mediterranes Unterholz mit zahlreichen Entenarten und Raubvögeln. Ungefähr 150 Vogelarten suchen jedes Jahr Donana auf, und etwa 28 verschieden Säugetiere leben hier. Auch bedrohte Arten wie der Luchs oder der Kaiseradler finden hier Zuflucht. Außerdem ist dieser Nationalpark eine wichtige Zwischenstation für Zugvögel auf ihrem Weg von Europa nach Afrika.

Quelle: FVA Spanien /pairola-media.com
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