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Besuch im mittelalterlichen Pontevedra

Pontevedra entstand vor 2000 Jahren am Ufer des Flusses Lérez. Seine lange Geschichte als Verkehrknotenpunkt und Seefahrerort spiegelt sich in seiner Altstadt wieder. Beim Spaziergang durch diese alten und eng verschlungenen Gassen wird man in eine mittelalterliche Ortschaft versetzt. Die Stadt mit ihren vielen reizvollen Winkeln wird sowohl von stämmigen Steinpalästen als auch von rein volkstümlichen Gebäuden geprägt, wie etwa rund um die Plätze O Teucro und A Ferreria zu sehen ist.

Rings um die Plaza de la Lena kann man an den Häusern heimische Steinmetze bewundern, drei von ihnen sind im Provinzialmuseum vertreten. Das Museum besteht aus fünf wunderschönen Gebäuden und bewahrt wertvolle Sammlungen keltischer Goldschmiedekunst und jungsteinzeitlichen Gegenständen auf sowie eine interessante Ausstellung von Gemälden und Gagatstücken. In der Nähe steht die Kirche San Bartolomé o Novo.

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Die Plaza de la Lena. Fotos: Tourspain

Außerhalb der Altstadt liegen die Ruinen des im 14. Jahrhunderts erbauten Klosters Santo Domingo. Der Renaissance-Stil Galiciens ist in der Basilika Santa Maria vertreten. Die ganze Stadt steht unter dem Zeichen des Jakobsweg, der von Portugal kommend Pontevedra durchquert und zum Grab des Apostels führt. Auf ihm zogen seit dem Mittelalter Pilger durch die Stadt. Der Grundriss des Heiligentum der Pilgerin hat die Form einer Muschel, dem Symbol des Jakobsweg. Das klassizistische Gebäude mit seiner geschwungenen Fassade beherbergt ein Bildnis der Jungfrau, der Schutzpatronin der Stadt.

Sehenswert ist auch die Römerbrücke. Eine alte Legende nennt Teucro als ihren "Vater", ein griechischer Schatzmeister, der nach dem Krieg von Troja ins Abendland reiste, um die Stadt zu bauen. Es waren aber die Römer, welche die ursprüngliche Brücke von O Burgo über dem Fluß Lérez errichteten. Heutzutage gibt es neue Brücken, die ermöglichen, beide Ufer des Flusses zu verbinden.

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Castro de Santa Tecla bei Pontevedra. Foto: Tourspain

In der Umgebung von Pontevedra liegen das Kloster Lérez mit Überresten aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert und das Kloster Tenorio mit einem sehenswerten Kreuzgang aus dem 16. Jahrhundert. Der Tradition entsprechend empfiehlt es sich eventuell nach den Besichtigungen in eines der Gasthäuser oder Restaurants einzukehren, um in den Genuss der einheimischen Küche zu kommen.

Quelle: pairola-media.com
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