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Spanien

Wirtschaftsprofil

WIRTSCHAFT: Spanien ist ein wichtiges Industrieland mit bedeutender Landwirtschaft. Unter den Industrienationen nimmt Spanien mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 559 Mrd. Euro (1999) den 10. Rang ein. Die spanische Wirtschaft verzeichnet seit Jahren mit die höchsten Wachstumsraten in Europa (2000: 4,0%). Die Arbeitslosenquote ist mit 13,6% (2000) die höchste in der Europäischen Union, was vor allem auf die umfassenden Rationalisierungsmaßnahmen im Industriesektor zurückzuführen ist. 2000 lag die Inflationsrate bei 1,5%. Das Staatsdefizit wurde 2000 gegenüber 1995 auf 0,3% des BIP zurückgeführt. Die wichtigsten Agrarerzeugnisse sind Getreide, Gemüse, Zitrusfrüchte, Olivenöl und Wein. Die nahrungsmittelverarbeitende Industrie expandiert weiterhin rasch. Die Fischereiflotte, einst eine der größten der Welt, ist heute wesentlich kleiner, jedoch nach wie vor von großer Bedeutung. In der Industrie hat der rasche Zuwachs der Bereiche chemische Industrie, Automobilherstellung, Elektronik, Informationstechnologie und Industriedesign die älteren, rückläufigen Industriezweige abgelöst. Spanien ist weltweit der fünftgrößte Kfz-Erzeuger, in Europa nimmt es knapp hinter Frankreich den dritten Platz ein. Der Fremdenverkehr ist ebenfalls eine wichtige Erwerbsquelle. Nach Frankreich und den USA ist Spanien das drittbeliebteste Reiseziel weltweit. 2000 hatte die Tourismusindustrie mit 48 Millionen Auslandsgästen und Einnahmen in Höhe von 28,7 Mrd. Euro einen neuen Rekord zu verzeichnen. Die meisten Besucher kommen aus Frankreich und Portugal, gefolgt von Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden. Die EU-Partnerländer sind die größten Handelspartner Spaniens, in erster Linie Frankreich und Deutschland.

GESCHÄFTSVERKEHR: Spanischkenntnisse sind von Vorteil, obwohl spanische Geschäftspartner oft Englisch, eventuell auch Deutsch oder Französisch verstehen. Terminvereinbarungen und Visitenkarten sind üblich. Geschäftszeiten schwanken von Betrieb zu Betrieb und sollten im voraus erfragt werden.

Kontaktadressen: Wirtschaftsabteilung der Spanischen Botschaft, Dorotheenstraße 97, D-10117 Berlin. Tel: (030) 229 21 34. Fax: (030) 229 30 95. (E-Mail: buzon.oficial@berlin.ofcomes.mcx.es)
Handelsabteilung der Spanischen Botschaft, Stubenring 16, Postfach 604, A-1011 Wien. Tel: (01) 513 39 33. Fax: (01) 513 81 47. (E-Mail: buzon.oficial@viena.ofcomes.mcx.es)
Handelsabteilung der Spanischen Botschaft, Effingerstraße 4, CH-3011 Bern. Tel: (031) 381 21 71/72. Fax: (031) 382 18 45. (E-Mail: buzon.oficial@berna.ofcomes.mcx.es)
Spanisch-Schweizerische Handelskammer, Sonnenbergstraße 48, CH-8032 Zürich. Tel: (01) 254 90 70. Fax: (01) 254 90 71. (E-Mail: hispano-suiza@active.ch)
Consejo Superior de Cámaras Oficiales de Comercio, Industria y Navegación de España (Industrie-, Handels- und Schiffahrtskammer), Plaza Independencia 1, E-28001 Madrid. Tel: (91) 538 35 00. Fax: (91) 538 37 18.


KONFERENZEN/TAGUNGEN: In den meisten Städten gibt es sowohl Kongreßzentren als auch Hotels mit Konferenzeinrichtungen. Weitere Informationen, Broschüren und Planungsideen vom Oficina de Congresos de Madrid, C Mayor 69, E-28013 Madrid. Tel: (91) 588 29 00. Fax: (91) 588 29 30. (E-Mail: congresos@munimadrid.es; Internet: www.munimadrid.es/congresos)